Werte Kolleginnen und Kollegen,
ich danke Unionspräsident Lüneburg, dass er die Vereidigung vorgenommen hat, und begrüße Sie alle recht herzlich zur konstituierenden Sitzung des 54. Unionsparlaments, dessen Alterprtäsidentin ich die Ehre habe sein zu dürfen.
Zur Eröffnung der 53. Legislaturperiode des Unionsparlaments habe ich in meiner Eröffnungsrede auf eine Äußerung des astorischen Senators Clifford Burry hingewiesen, die dieser während der Debatte zum dritten Änderungsvertrag des damals noch geltenden astorisch-ratelonischen Grundlagenvertrags getan hatte. Mit Blick auf die Tatsache, dass zur Wahl des 53. Unionsparlaments nur eine einzige Partei zur Wahl antrat, äußerte Senator Clifford Burry, dass er diese Wahl nicht ohne Sorge betrachte. Ich habe damals erklärt, das ich seine Sorge teile.
Die Wahl zum 54. Unionsparlament konnte diese Sorgen entkräften. Dieses Mal traten drei Parteien in einem demokratischen und fairen Wettstreit um das Vertrauen der Wähler an, zwei Parteien haben den Einzug ins Unionsparlament geschafft.
Die Tatsache, dass bei Wahlen wieder zwischen mehreren politischen Alternativen gewählt werden kann ist gut für unser Land, ist gut für unser demokratisches System und ist gut für die demokratischen Institutionen. Dass wieder mehr als nur eine Partei im Unionsparlament vertreten sein werden, eröffnet die Chance auf das demokratische Wechselspiel zwischen Regierung und Oppsition.
Werte Kolleginnen und Kollegen,
wir kommen nun zum ersten Tagesordnungspunkt der konstituierenden Sitzung, der Beratung und Beschlussfassung über die Geschäftsordnung des Unionsparlaments. Als Diskussionsvorlage dient wie immer die Geschäftsordnung des Unionsparlaments aus der vorangegangenene Legislaturpaeriode. Ich eröffne die Beratungen für Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge.