Beiträge von Jonathan Metternich Hughes

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    Original von Carmen de Mora-Trauenstein
    Also ich bin da eher skeptisch geworden. Im Moment halte ich es für besser nach dem Abi erst eine Ausbildung zu absolvieren und dann evt. ein Studium nachzuschieben. Gott sei Dank wird bei uns dahingehend eine ernsthafte Entscheidung erst in zwei Jahren gefordert sein. Bis dahin kann man den Arbeitsmarkt ja noch ein bisschen "studieren". :D ;)


    Ich habe es so gemacht, beende im Sommer meine Ausbildung (Kaufmann für Marketingkommunikation) nach einem recht guten Abi (1,9) und kann dann hoffentlich nach Schottland gehen, um etwas komplett Anderes (Internationale Beziehungen und Geschichte) zu studieren. Da sich Berufserfahrung aber in jedem Lebenslauf gut macht, sehe ich die Ausbildung eher als verlängertes Praktikum (sie wird auch nur unwesentlich besser bezahlt ;)).

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    Original von Fiete Schulze
    Und wie sieht es heute aus? Sind das inzwischen Micronationen die sich mit Ratelon messen könnten?


    Albernia, das inzwischen ebenfalls seit zehn Jahren besteht, kann das sicherlich - in der Detailvielfalt seiner Ausgestaltung, der Stimmigkeit seiner Atmosphäre, der Qualität seines politischen Diskurses, der Urheberschaft der bsEcoSim. Gran Novara, an dem ich selbst nicht beteiligt bin, hat mit seiner innovativen Auslegung der EcoSim, seinem aktiven gesellschaftlichen Leben und seiner Vielfältigkeit als relativ junge Nation Maßstäbe gesetzt, die einst von der DU gesetzt wurden und heute verfehlt werden.


    In keiner der beiden Nationen gibt es Diskussionen wie diese hier (und Ausrichtungdiskussionen führt die DU seit 2005 ergebnis- und erfolglos), die doch das Ergebnis eines Mangels sind.


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    Fakt ist doch, dass viele eurer Projekte in die Hose gegangen sind, also glaub ich nicht, das du anderen mitteilen solltest, das sie mal einen Crashkurs "MN-Geschichte seit 2005" brauchen.


    Du glaubst also, man kann Mitspieler dazu "zwingen", sich in den Ländern zu engagieren, wenn sie das nicht wollen? Darauf bezog sich die Crashkurs-Äußerung, die du als Aufhänger für die Begleichung alter Rechnungen benutzt.


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    Das ist nicht böse gemeint, aber wenn man selbst so oft gescheitert ist, sollte man sich nicht als Übervater hinstellen, besonders wenn man wissentlich und in voller Absicht diesem Spiel Schaden zugefügt hat.


    Ich habe das damals in Kauf genommen, das stimmt. Ich würde es heute wieder tun und bin nicht reuig, was mich auch von anderen einstigen Sezessionisten unterscheidet, die das heute anders beurteilen (und teilweise wieder in Imperia mitspielen).

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    Original von Fiete Schulze
    Und warum glaubst du, dass Imperia so die Übernation geworden wäre? Du hättest doch in den letzten 2 Jahren was erfolgreich aufbauen können? Und? Zeig mal her!


    Ich glaube, das damalige Team - mich eingeschlossen - hat sich in Projekten wie Albernia und Gran Novara in einer Art und Weise bewiesen, die Imperias Performance im gleichen Zeitraum in den Schatten stellt.

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    Original von Fiete Schulze
    @Jonathan Metternich
    Und wer glaubt, man könnte mit Abspaltungen und sonstigen Quatsch sich ne eigene Spielwiese schaffen, braucht noch ganz andere Crashkurse.


    War das aus der Rubrik "Auch mal was gesagt?" Ich bitte dich, die Sezession ist über zwei Jahre her und taugt gelegentlich als Hintergrund für Aufreger. Das muss einen doch nicht daran hindern, sich mit vernünftigen Argumenten auseinanderzusetzen.


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    Oder wo ist dein erfolgreiches Projekt?


    Weiterhin ein Teil der Demokratischen Union, der seit zwei Jahren zwischen Chaos und Inaktivität schwankt. Ich glaube bis heute, dass das damalige Team es vermocht hätte, aus einem eigenständigen Imperia einen Edelstein der Mikronationen zu machen, aber die Chance wurde vergeben.

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    Original von Palin Waylan-Majere
    Man könnte sich allerdings etwas Bürokratie sparen, indem Unionsrat und Unionsparlament künftig gemeinsam über Gesetze debattieren und abstimmen und auch ein gemeinsames Präsidium haben - was nicht heißt, die beiden Institutionen grundsätzlich zu verschmelzen.


    Das haben einst ein Unionskanzler von Rohan-Mason und ein Unionsinnenminister von Metternich vorgeschlagen; das Projekt trug den Arbeitstitel "Unionskongress" und ist an der politischen Linken gescheitert. ;)


    Ein Gedanke, der mir beim Lesen der Diskussion kam: Wer heute noch glaubt, man könne Mitspieler in Strukturen und Aktivitätsbereiche zwingen, für die sie sich nicht ohnehin interessieren, braucht einen Crashkurs "MN-Geschichte seit 2005". Das funktioniert nicht, dafür gibt's zu viele andere Spielwiesen.

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    Original von Montgomery Scott
    So und nun wäre interessant, woher diese riesige Differenz zwischen unseren Meinungen kommt. Erklär mal, was an der Linken für Dich nicht demokratisch ist.


    Sorry, mit ehemaligen Stasi-Generälen auf eine interessante Diskussion zu hoffen (die Frau, die das sagte, ist Bundestagsabgeordnete seit irgendwann und eigentlich eher eine der Moderaten in deiner Partei) disqualifiziert für jeden politischen Diskurs. Auf einer solchen Ebene weigere ich mich, über aktuelle politische Inhalte auch nur zu diskutieren. Wer nicht weiß, was in der Vergangenheit falsch gelaufen ist (und das ist auf dieser Veranstaltung - siehe aktueller SPIEGEL, Artikel noch nicht online - sehr deutlich zum Vorschein gekommen), der soll schnellstmöglich eine Mauer um sich selbst errichten, die mindestens so hoch wie die in seinem Kopf ist.


    Und ja, wenn eine Linke-Bundestagsabgeordnete eine solche Veranstaltung ohne Widerspruch organisieren kann, dann ist das für mich repräsentativ. Und gerade in Deutschland sollte man wissen, dass es nicht ungefährlich ist, demokratische Rechte gegen die Demokratie zu nutzen. Gerade du solltest das auch wissen.


    Ein Spaß am Rande: Lafo ist der gefährlichste der ganzen Roten... ;)

    *lol*


    Das Obama-Katastrophengerede könnte ich ja verstehen, wenn er einen Erdrutschsieg gewonnen hätte, aber davon kann man ja beim besten Willen nicht reden - nicht einmal ansatzweise, genaugenommen. Wahrscheinlich neigt man auch nur dann dazu, den Enthusiasmus für Obama massiv zu überschätzen, weil man im Fernsehen ja gesehen hat, dass seine Anhänger ihm Zujubeln.


    Aha.


    Wahrscheinlich war Willy Brandt nach eurer Denke für den amerikanischen Fernsehzuschauer auch ein zweiter Adolf Hitler. Die Leute haben ja gejubelt. Und er hat gewonnen. Und so langweilig wie der Rest der politischen Klasse war er auch nicht.


    Na, wenn das mal keine Zeichen waren. ;)

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    Original von Montgomery Scott
    Die hessische SPD hat heute erklärt, eine große Koalition mit der CDU nicht länger auszuschließen. Ypsilanti hatte das aber vor der Wahl ausgeschlossen. Ich bin auf die einschlägigen Schlagzeilen der BILD-Zeitung und auf die Verweigerung von empörten Landtagsabgeordneten gespannt.


    Kann man so sehen.


    Man kann aber auch bewusst argumentieren, dass ein gebrochenes Versprechen weniger schlimm als ein anderes ist. Und die SEDPDSLINKE bleibt für mich auch weiterhin nicht mit einer demokratischen Partei wie der CDU vergleichbar.

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    Original von Yaashur al-banabi
    Clinton hat den Irak bombardiert und Serbien angegriffen, denkst du wirklich, Obama ist besser?


    Sowas Blödes aber auch. Ein Terrorregime (wenn auch keines von Terroristen) angegriffen, ethnische Säuberungen gestoppt... Wie konnten die USA nur?


    Es mag ja sein, dass Farsi eine schöne Sprache ist, aber deswegen muss man ja nicht gleich so tun, als wäre ein Stopp des iranischen Atomwaffenbaus eine biblische Katastrophe... Geez.

    Obamas Charisma wird in den ersten zwölf Monaten verpuffen. Größer ist sein Zeitfenster nämlich nicht. Das nette an seiner kurzen Zeit im Senat: Er hat auf Capitol Hill kaum mächtige Verbündete (und Joe Biden ist dort nicht zwangsläufig eine Hilfe). Die Demokraten scheren sich bis 2011 nicht um Obama - sondern ab 2009 um ihre eigenen Kongresssitze. Da habe ich wenig Sorgen; das amerikanische System erlaubt einem Präsidenten keine großen Extravaganzen.


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    Original von Tennessee Rockefeller
    Ist dir bekannt, welche Bilanz der letzte Demokrat und schwarze US-Präsident (Clinton - kraft eigener Ernennung zu selbigem) betreffend die Krankenversicherung hatte?


    Kraft eigener Ernennung? Das erste Mal wurde dieser Begriff weder von Clinton, W.J. noch von Clinton, H.R. gebraucht - sondern von Toni Morisson im New Yorker. Gerade von einem Clinton, H.R.-Fan wird man doch in solchen Dingen ein Mindestmaß an Präzision verlangen dürfen, oder? ;)


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    Auch wenn McCain als politisch erfahrener, gemäßigter Konservativer keine schlechte Wahl ist - man würde sich dennoch wünschen, die Republikaner hätten diesem Fön Obama (pustet nur heiße Luft heraus) jemanden mit mehr wirtschaftlichem Sachverstand entgegengesetzt. Dann wäre der Obama-Spuk angesichts der Bankenkrise jetzt schon längst vorbei


    Vier Dinge dazu:


    1. Mitt Romney wäre schon im August gekillt gewesen. Er hätte es noch weniger als McCain vermocht, den Kern der Reagan coalition hinter sich zu vereinigen. Dass man jemanden nicht wählt, weil er schwarz ist - das ist politisch nicht korrekt und wird demzufolge nur selten als Grund angegeben. Jemanden wegen seiner Religion nicht zu wählen - das ist ein gesellschafts- und konversationsfähiger Grund. Die Argumentation liefe wie folgt: "It's America, he can do whatever he likes to do in his church, but don't you even think about asking for my vote for this guy." With all due respect vor Mormomen, versteht sich. Ansonsten gab es keinen konkurrenzfähigen Wirtschaftspolitiker auf republikanischer Seite (und ist es in einem Umfeld, das in Amerika von links nach rechts mit der Depression verglichen wird, wirklich von Vorteil, einstmals Jobs nach Indien outgesourct zu haben? Das dürfte nicht einmal Romney selbst denken.)


    2. Der Obama-Spuk ist kein Obama-Spuk, sondern eine fundamentale Überlegenheit der Demokraten. Barack Obama ist sogar schwächer als ein "generischer Demokrat" im Rennen gegen einen "generischen Republikaner". George W. Bush hat die republikansiche Marke verbrannt; das sieht man, wenn man nicht nur auf den Präsidentschaftswahlkampf schaut, sondern vor allem mit Blick auf die Rennen um die Kongressmandate und die neuen battleground states. Indiana, Colorado, Florida sind umkämpft - hallo? Die Demokraten haben allen Ernstes die Chance auf 60 Sitze im Senat, eine filibuster-proof majority. Und das in einem Land, in dem bis vor drei Jahren durchaus vorherrschende Gelehrtenmeinung war, dass Bush der Begründer einer permanenten republikanischen Mehrheit sein würde (das hat nicht nur Karl Rove gesagt). Noch einmal: Um für einen Demokraten zu stimmen, reicht es in vielen Counties, dass ein Republikaner gegen ihn antritt.


    3. Wenn McCain jede Krise so behandelt wie die Bankenkrise, dann mache ich mir Sorgen. Inhaltlich muss man sich nicht einmal mit seinen Vorschlägen auseinandersetzen - er würde nicht einmal so weit kommen, sie umzusetzen, weil er damit beschäftigt wäre, sein Team das dritte Mal in zwölf Monaten umzubauen und das Regieren auszusetzen, um die Verhandlungen im Kongress zu erschweren. McCain ist ein amerikanischer Held, zeitweise war er auch ein erstaunlich ehrlicher und reflektierter Politiker - aber er ist ein miserabler Krisenmanager (jedenfalls wird er zurecht so wahrgenommen).


    4. Sarah Palin? Hallo? Diese Frau ist nach allen Maßstäben überfordert. Wer nicht einmal weiß, welche Aufgaben ein Vizepräsident hat ("The Vice President is in charge of the Senate"), der sollte sich um ein solches Amt nicht bewerben. Ich mag sie, ich mag ihre natürliche Art - aber kompetent? Not so much. Die Entscheidung für einen Vizepräsidentschaftskandidaten war die bisher wichtigste in der politischen Karriere von John Sidney McCain - und er hat auf ganzer Linie versagt.


    Schade eigentlich, er war mal ein Netter.