Ich wusste gar nicht, dass Herr Palm eine "Ermächtigung" hat, hier irgendwas zu regeln. Legitimiert ist das alles zumindest nicht, also höchstgradig anfechtbar und daher eine Sache der Unionsexekution.
Beiträge von Konstantin Lichtenstein
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*humpelt auf der Besuchertribüne umher*
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Wie kann man es denn bitte wagen, Wolfsburg mit Bielefeld zu vergleichen? Bei Wolsburg, Hoffenheim und Wehen würde ich das vielleicht unterschreiben, aber die Arminia ist trotz vieler Höhen und Tiefen sowie der Herkunft aus einer etwas weniger metropolisch geprägten Region sehr wohl ein recht traditionsreicher Club, der es trotz struktureller Nachteile und ohne Mäzen geschafft hat, immer mal wieder oben mitzuspielen. Und wer einmal auf der Alm war, der weiß, dass das auch seine Berechtigung hat.
Tz, unglaublich...
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Wobei Sie mir weiterhin keine konkreten Dinge nennen können. Natürlich ist es richtig, dass die Beamtenschaft zu ihrem Staat stehen sollte. Aber genauso ist ein imperianischer Beamter aus seiner Sichtweise auch Diener seines Vaterlandes, Imperia, und mag sich aus eben dieser historischen Perspektive durchaus auch der alten Ordnung verbunden fühlen. Dies, an und für sich, ist weder verwerflich, noch gefährlich, denn ein Volk kann nicht in einem historischem Wimpernschlag seine Mentalität und seine Stimmungen austauschen.
Die Union, wie dem auch sei, hat offenbar keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beamtenschaft des Landes Imperia ebenso denkt, wie seine politische Führung. Und bevor Sie die Beamtenschaft diskreditieren, sollten Sie lieber offen sagen, dass Sie mit der angesprochenen Elite Teile des gesellschaftlich aktiven Adels sowie des Bürgertums meinten - die derzeit polarisieren.
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Netter Versuch. Aber Sie hatten doch nicht ernsthaft den kaisertreuen Sachbearbeiter des Einwohnermeldeamts in Nusteria, Abteilung 5, Zimmer 42 im Sinn, als Sie diese Forderung gestellt haben...
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"Man sollte in Erwägung ziehen, die Eliten auszutauschen, um diesen Elitentransfer von Kaiserreich Imperia in das Unionsland Imperia zu unterbinden."
Erklären Sie mir, wie das gemeint sein kann, ohne dass staatliche Intervention und Repression in Kauf genommen wird und ich ziehe die Behauptung zurück.
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Wieso. Weil man eine höchst faschistoide Aussage anprangert?
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Ich möchte anregen, die Frage nach einem gewählten Parlament gut zu überdenken.
1. Selbst bei 15 Bürgern ist die Prognise des Funktionierens eines solchen Systems sehr optimistisch bemessen. Von diesen 15 Bürgern müssten dann noch ca. 8 für das Landesparlament kandideren, damit die Wahl keine Farce ist, in der gewählt wird, wer kandidiert. Und davon müssten dann wiederum mindestens 5 mit ernsthaften Zielen kandidieren, und nicht nur, damit es irgendjemand macht. Das halte ich für viel zu optimistisch.
2. Ich rate auch dazu, das Attraktivitätsniveau eines Landesparlaments nicht zu überschätzen. Wenn es selbst schwierig ist, Unionsparlamentslisten voll zu bekommen oder Landesfürsten zu wählen, ist es arg utopisch zu behaupten, jemand würde den Fokus auf eine Landtagswahl legen - wo man mit ein wenig Mühe doch derzeit problemlos in höhere Weihen gelangt.
Kurzum: Ich halte die Idee eines gewählten Parlaments auf Landesebne für überambitioniert. Wer auf Landesebene eine aktive Legislative will, der braucht eine aktive Regierung, die auch Initiativen bringt. Das ist derzeit in wenigen Ländern so, daher auch das schwache Niveau der Parlamente.
Daher würde ich den Rat geben, erst einmal letzere "einfache" lösung zu versuchen und nicht etwas zu entwerfen, was derzeit gelinde gesagt nur in Tagträumen umzusetzen ist.
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Original von Montgomery Scott
Das Gegenteil von der PDS zu behaupten, ist aber reine ideologische Überzeugung...Klar, da mir die Unterscheidung zwischen "gutem" und "schlechtem" Sozialismus fern liegt - weil bisher der Beweis nirgends erbracht werden konnte, das "guter" Sozialismus überhaupt möglich ist.
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Original von Montgomery Scott
Nicht wenige der großen Sozialphilosophen des 20. Jhds. sehen den Faschismus als Produkt der kapitalistischen Ordnung.Der Nationalsozialismus (der sich doch in einigen Punkten von Mussolinis Faschismus unterscheidet) ist insofern Produkt der kapitalistischen Ordnung, als dass eine Krise des kapitalistischen Systems ihn im Endeffekt ermöglicht hat. Wie jede radikale Idee braucht er eine Schwäche des herrschenden Systems, was in diesem Falle zufällig eine recht marktwirtschaftliche Demokratie war, die dummerweise nie wirklich anerkannt war und von beiden Seiten des politischen Spektrums zersägt wurde.
Zitat
Die Großindustrie (und nicht nur Rüstungsindustrie) war es, die Hindenburg unter Druck gesetzt hat, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Nur mal so nebenbei.Ja, mit der Prämisse, ihn wohl unter Kontrolle behalten zu können, wie ich schon sagte.
ZitatEine Wirtschaft kollabiert aufgrund der Überschuldung des Staates? Das wäre mir neu, in den meisten Failed States Afrikas treiben große Konzerne äußerst profitabel ihr Unwesen.
Uh, das ist jetzt aber ein wirklich unseriöser Vergleich.
ZitatSTOP! Wo ist da bitte der Unterschied? Ein Rüstungsunternhehmen verfolgt ohne Beschränkung durch gesellschaftliche Kontrolle seine Profitinteressen und das soll nicht kapitalistisch sein?
Das Profitinteresse ergibt sich aus einem interventionistischem Staat, der Krieg führt. Die Wurzel des Problems ist daher nicht die Industrie, die die Waffen herstellt, sondern der Staat, der sie benutzen will. Dass sich Kriege für die allermeisten Wirtschaftszweige nicht unbedingt rechnen, dürfte bekannt sein.
ZitatFalsch. Das NS-Regime hat einen Teil der deutschen Arbeiter in KZs interniert und hunderttausende andere an der Front kämpfen und sterben lassen. Ihre Frauen haben in den Fabriken Munition produziert und ihre Kinder haben an den Flaks ihre jungen Leben riskiert und das alles zu einer Zeit, als die deutschen Großindustriellen noch mit Sekt mit den Nazi-Größen auf den Endsieg angestoßen haben.
Wieder so eine Erwiderung, die mehr emotional als rational rüberkommt. Hitler hat den Krieg zwar nicht unbedingt mit der Unterstützung der Bevölkerung begonnen, aber spätestens nach den ersten Erfolgen im Krieg hatter er sie auf seiner Seite. Und später eben durch die Indoktrinierung des "Seins oder Nicht-seins" sowie zunächst durch Bombardierungen der Alliierten. Es kann sich keine (wie ich diesen Ausdruck hasse...) Klasse davon freisprechen, das Regime bis zu einem gewissen Grad mehrheitlich unterstützt zu haben.
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Original von Fiete Schulze
ch sage es nochmal, bei der Gründung der CDU waren die meisten Mitglieder dieser Partei frühere NSDAP-Mitglieder, also musste dein Hass auf die Linke ja auch für die CDU geltenUnd trotzdem hat die CDU es mit-und hauptverantwortlich geschafft, in diesem Lande erstmals eine funktionierende Demokratie zu etablieren. Da liegt ein feiner Unterschied, denn man strebte keineswegs durch die Hintertür die Widerherstellung der alten Ordnung an.
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Was ist denn das hier für eine Luftnummerndiskussion?
Keiner, der sich ein wenig mit dem Gedanken- und Wertmodell des Kapitalismus beschäftigt hat, kann doch ernsthaft behaupten, dass der Nationalsozialismus irgendwo den Hauch einer kapitalistischen Politik verfolgt hat.
Diese wollten die hier angesprochenen Großindustriellen auch nicht. Diese wollten in der Regel eine Wiederherstellung der kaiserlichen Ordnung, und als man sich damit offenkundig verrechnet hatte, arrangierte sich v.a. die Rüstungsindustrie mit der neuen Herrschaft, die durch die keynes-geprägte Wirtschaftspolitik der Vorkriegszeit natürlich auch gezielt gestützt wurde. Hitler wusste natürlich auch, dass er ohne die Großindustrie niemals einen Krieg führen könnte, geschweige denn, seine Herrschaft im inneren stabil zu halten. Daher beließ er es wohl aus Realismus bei einer Befehlswirtschaft, statt einer Staatswirtschaft. Theoretisch war diese aber gewollt, da muss man sich nur ein paar nationalsozialistische Grundlagenwerke näher anschauen.
Ohne den Krieg wäre die deutsche Wirtschaft aufgrund der hoffnungslosen Überschuldung des Staates ob kurz oder lang kollabiert, was keineswegs im Sinne des Kapitalismuses gewesen wäre.
Kurzum: Natürlich hat die NS-Diktatur der Großindustrie genutzt. Aber weder Monopolunternehmen wie die IG Farben, noch Rüstungunternehmen, die *natürlicherweise* und nicht aus liberaler Logik folgend der Politik der NSDAP nicht abgeneigt waren, kann man als Beispiel für eine Kapitalorientierung des Dritten Reichs heranziehen.
Das ist allein deshalb schon Stückwerk, weil sich mehr oder weniger jeder "Anpassungswillige" (also fast alle Deutschen) mit dem Dritten Reich arrangiert hat. Die Politik ging daher weder völlig an den Interessen der Großindustrie vorbei, noch an denen der Arbeiterschaft (mh, wie war das noch: Vollbeschäftigung, Wohlstandswachstum, 1. Mai etc.pp.). Theoretisch hat das alles seine Begründung im "Völkischen Staat". Und der geht an den Vorstellungen eines kapitalistischen und daher liberalen Systems ja sowas von weit vorbei...
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Ich gehe davon aus, dass der Unionsrat die Bestrebungen der Haushaltssicherungen in Gänze zurückweisen wird. Und die Lächerlichkeit eines Nullsummenhaushalts können wir uns, denke ich, sparen.
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Eh bien soit!
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Was willst Du denn alles übersetzen? Zuviel Französisch schreckt doch sowieso nur ab. Der Verfassungstext sollte meiner Meinung nach durchgängig deutsch sein.
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Ich bin derzeit selten da.
Gründe sind a) Arbeit b) beschränkter Rechnerzugang und c) Unistress.

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Original von Amber Marie Ford
Endlich mal ein echter Anreiz für mich, weiter an meinem Entwurf zu arbeiten und ihn zügig zu vollenden - den vorliegenden finde ich nämlich wenig prickelnd...
Dann mal hopphopp...
Da ich nur übersetzt und nur gestrichen, bzw. ergänzt habe, was hier genannt wurde, fehlen natürlich einige Sachen durchaus. Aber meine Aufgabe ist es nicht, hier in den Prozess einzugreifen oder eine Verfassung zu schreiben, sondern nur, ein wenig zu moderieren und anzustoßen.
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Original von Bodo von Kurzschluss
Sollte in einer Verfassung nicht auch stehen, wer Bürger ist?Wer Bürger der DU ist und hier seinen Wohnsitz hat. Ich glaube, die Zeiten, als man noch Bestimmungen zur Vermeidung von Wahltourismus brauchte, sind vorbei...
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Original von Fabian Montary
Aber auf sieben folgt acht, nicht zwölf.
Um Gottes Willen. Meine Lehrer haben mir auch nichts beigebracht.

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ZitatAlles anzeigen
Verfassung des Unionslandes Westliche Inseln
I. Grundlagen
Artikel 1: Status und Grundrechte
(1) Die Westlichen Inseln sind ein Unionsland der Demokratischen Union.
(2) Die in der Unionsverfassung der Demokratischen Union festgelegten Grund- und Menschenrechte sind Bestandteil dieser Verfassung.Artikel 2: Hauptstadt
(1) Die Hauptstadt des Unionslandes Westliche Inseln ist Saint Pierre. Dort befinden sich alle Behörden des Unionslandes.Artikel 3: Natürliche Ressourcen
(1) Bodenschätze, Grundwasser, Naturheilquellen und Wasserläufe sind Eigentum des Unionslandes Westliche Inseln.
(2) Die Westlichen Inseln bekennen sich zum umfassenden Tier- und Umweltschutz, um die Lebensgrundlage künftiger Generationen zu gewährleisten.II. Legislative
Artikel 4: Die Chambre des députés [Die Abgeordnetenkammer]
(1) Die legislative Gewalt des Landes wird durch die Abgeordnetenkammer ausgeübt.
(2) Die Abgeordnetenkammer wird auf den Grundsätzen der Verhältniswahl alle vier Monate gewählt. Näheres regelt ein Wahlgesetz.
(3) Beläuft sich nach Ablauf einer Legislaturperiode die Anzahl der auf den Westlichen Inseln wohnhaften Bürger auf unter zehn, so konstituiert sich die Abgeordnettenkammer aus allen Bürgen des Landes. Sofern die Bürgerzahl die zehn wieder übersteigt, sind reguläre Neuwahlen auszuschreiben.
(4) Neuwahlen sind ebenfalls auszuschreiben, wenn mehr als ein Drittel der Mandate im Abgeordnettenhaus nicht mehr besetzt sind.
(5) Entscheidungen der Abgeordnetenkammer müssen immer mindestens mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen getroffen werden.
(6) Für Verfassungsänderungen ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen nötig.III. Exekutive
Artikel 5: Der Premier ministre [Der Premierminister]
(1) Der Premierminister wird von den wahlberechtigten Bürgern für eine Amtszeit von 3 Monaten gewählt. Wahlberechtigt ist jeder, der am Tag der Wahl seit zwei Wochen seinen Erstwohnsitz im Unionsland Westliche Inseln hat.
(2) Kandidieren darf jeder Bürger der Westlichen Inseln, der mindestens 4 Wochen seinen Erstwohnsitz auf den Westlichen Inseln hat.
(3) Der Premierminister bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik und trägt dafür die Verantwortung.
(4) Der Premierminister ernennt und entlässt die Minister und Beamten.
(5) Der Premierminister oder ein zuständiger Minister kann Rechtsverordnungen erlassen. Die Erlassung von Verordnungen regelt ein Landesgesetz.
(6) Steht mehr als eine Person zur Wahl des Premierministers, so wird derjenige mit den meisten Stimmen zum Premierminister ernannt und der mit den zweitmeisten Stimmen zu seinem Stellvertreter. Bei Stimmengleichheit mehrerer Kandidaten für ein Amt findet eine Stichwahl statt.
(7) Steht nur eine Person zur Wahl, so wird der Stellvertreter vom amtierenden Premierminister ernannt.
(8) Der Premierminister kann seines Amtes mit einfacher Mehrheit durch die Abgeordnetenkammer enthoben werden, wenn er ohne Angabe von Gründen dem öffentlichen Leben der Westlichen Inseln mehr als 3 Wochen fern bleibt.
(9) Der Premierminister kann von den westinsulanischen Bürgern durch eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen abgewählt werden. Bei diesem Amtsenthebungsverfahren muss gleichzeitig ein neuer Premierminister gewählt werden.
(10) Beim Ausscheiden des Premierministers aus dem Amt ist innerhalb von zwei Wochen eine Neuwahl abzuhalten. Bis zur Ernennung eines neuen Premierministers wird das Amt kommissarisch vom scheidenden Premier ministre oder seinem Stellvertreter bzw. dem dienstältesten Landesminister geführt.
(11) Das Amt des Premierministers der Westlichen Inseln ist nicht vereinbar mit einen Amt als Richter am Obersten Unionsgericht, dem Amt des Unionsparlamentspräsidenten, des Amt des Unionspräsidenten oder einem Amt als Mitglied der Unionsregierung.
(12) Der Premierminister vertritt das Unionsland Westliche Inseln im Unionsrat. Sollte ihm dies nicht möglich sein, so erklärt er dem Inselrat seinen Verzicht; dieser wählt einen neuen Vertreter im Unionsrat mit einfacher Mehrheit.Artikel 6: Gouvernement du land [Landesregierung]
(1) Die Landesregierung besteht aus dem Premierminister und seinen Ministern.
(2) Bei Amtsantritt müssen die Mitglieder folgenden Amtseid leisten: »Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des Volkes der Westlichen Inseln widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, die Unionsverfassung und die Gesetze der Union und des Landes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.« Der Eid kann auch durch einen religiösen Zusatz ergänzt werden.
(3) Landesminister kann jeder Bürger der Westlichen Inseln werden, der mindestens 2 Wochen auf den Westlichen Inseln lebt.IV. Judikative
Artikel 7: Juridiction [Landesgerichtsbarkeit]
(1) Das Unionsgericht der Demokratischen Union ist das oberste Organ der Rechtspflege der Westlichen Inseln.V. Schlussbestimmung
Artikel 8: Inkrafttreten
(1) Diese Verfassung tritt am Tag ihrer Verkündung im Gesetzblatte in Kraft.Artikel 9: Amtsnachfolge
(1) Die bisherigen Amtsträger bleiben in ihrer bisherigen Funktion bis zum Ende ihrer Amtszeit im Amt.
(2) Die erste Wahl zur Abgeordnetenkammer findet zwei Monate nach Verkündung dieser Verfassung statt, sofern sie gemäß dieser Verfassung erforderlich ist. Bis dahin setzt sich die Abgeordnetenkammer aus allen Bürgern des Landes zusammen.So, um endlich eine Diskussionsgrundlage zu haben. Ich hoffe, alle Vorschläge hier genannten Vorschläge erstmal in den Entwurf meiner Vorgängerin eingebaut zu haben.