Es ist gut, dass die Vorstellung des URL-Programms Klarheit über eines geschaffen hat: Der FLA mangelt es an klaren Ideen, konkreten Konzepten und einer inneren Einigkeit. Wer "innerlich kontrovers aufgestellt" ist, kann dem Wähler kein Angebot machen. So weiß man doch überhaupt gar nicht, was am Ende von dem umgesetzt werden soll, was die FLA alles versprochen hat (so genau weiß sie das in einigen Fällen offenbar selbst noch nicht so genau).
Zurück in die Zukunft - Wahlprogramm der URL
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Um mal mit dem Mythos des klaren URL-Programms aufzuräumen:
Zitat
Wir werden dieses Jubiläum nutzen, um der Welt zu zeigen, dass die Demokratische Union wieder da ist.
Wie? Und was wollen Sie zeigen?Zitat
Die URL setzt sich für eine verbesserte Präsentation der Unternehmen, Vereine und sonstigen Organisationen innerhalb der Union ein. Dabei schwebt uns eine zentrale Plattform vor, die einerseits zur Registrierung der Körperschaften dienen kann, andererseits aber auch zu deren Außendarstellung benutzt werden soll. Diese Plattform soll interaktiv von den Nutzern gestaltbar sein, quasi als eine Art Marktplatz, auf der die Unternehmen, Vereine usw. vorgestellt und beschrieben sowie deren Leistungen beworben werden. Wir wollen uns dafür einsetzen, daß alle Körperschaften über eine solche Präsenz verfügen, um auch Außenstehenden aufzuzeigen, wie vielfältig und ausgeprägt das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben innerhalb der Demokratischen Union ist.
Anstatt eine Integration der Verwaltung zu schaffen, geht die URL den Weg der Insellösungen. Das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es gibt bereits einen MN-Marktplatz, in dem sich auch Firmen präsentieren können.Zitat
Den Einstieg in die Demokratische Union wollen wir erleichtern und werden dafür das Gesetz über die Staatsbürgerschaft modernisieren. Ein klar strukturiertes Regelwerk aus unserer Feder wird die gegenwärtig zu hohen Einstiegshürden absenken und alle Anforderungen an ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht erfüllen.
Wie und was?Zitat
Das Wahlrecht werden wir überarbeiten und dabei den bürokratischen Aufwand verringern.
Wie und was?ZitatNach dem katistianischen Vorbild werden Wahlprogramme für alle Listen, die zur Unionsparlamentswahl antreten, künftig zur Voraussetzung werden.
Das ist Sache des Listenvorschlags.ZitatDie rechtlichen Vorschriften werden wir so überarbeiten, dass die Unionsparlamentswahl als einziger Höhepunkt des politischen Lebens erhalten bleibt.
Schön, dann schaffen wir das Unionspräsidentenamt endlich ab.ZitatLediglich die Verwaltung der Unionshauptstadt werden wir zur Unionskompetenz machen, um den traurigen Zustand der fehlenden Präsentation eines Unionssymbols endlich zu beenden.
Partikularinteressen aus Katista. Eine Präsentation Manuris spielt auf Unionsebene keine Rolle und ist auch nicht Sache der Union.Zitat
Stattdessen wollen wir gemeinsame Aussprachen der Ländervertreter mit den Abgeordneten Unionsparlamentes zum Standard machen, aber getrennte Abstimmungen beibehalten.
Auf dass weiterhin eine Person im Unionsparlament Gesetze verabschieden kann (wie in dieser LP geschehen)...Zitat
Da dass Verfassen umfangreicher Gesetzeswerke ist nicht immer angemessen ist, werden wir ein Unionsgesetzgebuch schaffen, das lose Einzelbestimmungen sammelt.
Wie?ZitatAlles anzeigen
Um auch für die Zukunft ein funktionierendes Unionsgericht zu gewährleisten, werden wir einen Modus finden, inaktive Unionsrichter automatisch zu ersetzen.
Am besten durch einen Sack Reis, der macht auch nicht mehr. Letztendlich ist das Unionsgericht viel zu umfangreich. Eine Kammer würde genügen.
Aber dann keine Eingriffe in die Unionsländer? Das ist der blanke Hohn.
Woher wollen Sie das wissen? Diese ist bisher nicht eingeführt.
Hierfür gibt es das Wirtschaftsforum. Nennen Sie mir einen Arbeitssuchenden und er hat sofort eine Stelle.
War er und ist er bei Einführung der EcoSim. Wichtiger ist eher den Lebensstandard und die Kosten hierfür zu definieren.
Nennen Sie mir einen Punkt, der momentan nicht möglich ist.
Funktioniert bisher super, alle Achtung.
Verträge mit semiaktiven Staaten bringen uns nicht voran und haben die DU nicht belebt.
Es gibt keine Zölle und offene Grenzen. Erst wenn Sie die Kontrollen einführen, gibt es diese.[quote]
Der Rat der Nationen ist für uns eine sinnvolle Gesprächsplattform, in der wir eine weitere Verschriftlichung des Völkerrechts anregen werden. Unabhängig davon werden wir durch die Einführung eines Völkerstrafgesetzbuches Verbrechen gegen die Menschheit, Kriegsverbrechen und Völkermord zu Straftatbeständen in der Demokratischen Union machen.
Der Bürger erfährt aus dem RdN überhaupt nichts. Die Außendarstellung ist desaströs und hier ist ein Hebel anzusetzen. -
Fazit: Vieles bleibt vage und nebulös, um die Wortwahl des Unionspräsidenten aufzugreifen.

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Zitat
Original von Hajo Poppinga
Das Wahlrecht werden wir überarbeiten und dabei den bürokratischen Aufwand verringern. Nach dem katistianischen Vorbild werden Wahlprogramme für alle Listen, die zur Unionsparlamentswahl antreten, künftig zur Voraussetzung werden.
Ist das nicht ein Widerspruch? Indem man Wahlprogramme zur Pflicht machen will, erhöht man doch den bürokratischen Aufwand nur und verringert ihn nicht wie man vollmundig verspricht.
Außerdem wo bleibt denn die Freiheit des politischen Wettbewerbs? Ich bin mitnichten kein Freund davon, bei jeder Kleinigkeit die Parole der Freiheit zu schwingen, aber was soll es bringen, allen Listen vorzuschreiben, ein ausgefeiltes Programm vorzustellen? Will man am Ende gar noch vorschreiben wie so ein Programm zu präsentieren ist, ob akkustisch oder visuell, als Video oder Word-Dokument mit 1,5facher Zeilenabstand, Times New Roman, Schriftgröße 12pt, 10cm Rand, maximal 250 Wörter, oder man geht weiter und schreibt vor, was im Programm zu stehen hat. Nein, das ist doch albern. Wenn eine Liste absichtlich kein Programm aufstellen will, dann ist es ihr Recht dies im politischen Wettbewerb zu tun und anders für ihre Ideen zu werben. -
Das Interessante an dem Wahlprogramm ist, dass es zu 100% der Entwurf ist, den Frau von Metternich zuerst der KDU vorgelegt hat. Einmal den Parteinamen geändert, und siehe da: schon hat die Unanständig Realitätsferne Liste ein Wahlprogramm.
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Ist doch schön, wenn man Parteiprogramme recyclen kann. Das ist praktisch, billig und kommt immer gut.
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Zitat
Original von Franz Sperling
Das Interessante an dem Wahlprogramm ist, dass es zu 100% der Entwurf ist, den Frau von Metternich zuerst der KDU vorgelegt hat. Einmal den Parteinamen geändert, und siehe da: schon hat die Unanständig Realitätsferne Liste ein Wahlprogramm.Also hat die Reformliste das Programm einer konservativen Partei abgekupfert, nennt sich überparteilich obwohl die Kandidaten Mitglieder keiner Partei sind und widerspricht sich überdies in ihrem Wahlprogramm? Klingt nach ganz großem Kino

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Original von Lord Macshire
Ist doch schön, wenn man Parteiprogramme recyclen kann. Das ist praktisch, billig und kommt immer gut.
Ökologisch wertvoll
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Original von Lord Macshire
Ist doch schön, wenn man Parteiprogramme recyclen kann. Das ist praktisch, billig und kommt immer gut.So gesehen bekommt die URL sicherlich den nächsten Umweltpreis.
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Übrigens habe ich eine Reihe von Fragen zum URL-Programm gestellt. Ich bitte um Beantwortung.
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Ich muss übrigens anmerken, dass ich für die FLA eine größere programmatische Schnittmenge mit der KDU sehe, als mit der URL.
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Original von Tony Gold
Also hat die Reformliste das Programm einer konservativen Partei abgekupfert, nennt sich überparteilich obwohl die Kandidaten Mitglieder keiner Partei sind und widerspricht sich überdies in ihrem Wahlprogramm? Klingt nach ganz großem Kino

Es hat sogar einen ehemaligen Sozialdemokraten überzeugt.

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Original von Franz Sperling
Das Interessante an dem Wahlprogramm ist, dass es zu 100% der Entwurf ist, den Frau von Metternich zuerst der KDU vorgelegt hat. Einmal den Parteinamen geändert, und siehe da: schon hat die Unanständig Realitätsferne Liste ein Wahlprogramm.
Ich weiß nicht, in welcher Welt 100 Prozent und markante inhaltliche Unterschiede identisch sein sollen, aber Sie scheinen sich dort ganz wohl zu fühlen. -
Zitat
Original von Anastasia von Metternich
Ich weiß nicht, in welcher Welt 100 Prozent und markante inhaltliche Unterschiede identisch sein sollen, aber Sie scheinen sich dort ganz wohl zu fühlen.
Was wurde denn im Vergleich zur KDU-Version eklatant geändert? -
Zitat
Original von Anastasia von Metternich
Ich weiß nicht, in welcher Welt 100 Prozent und markante inhaltliche Unterschiede identisch sein sollen, aber Sie scheinen sich dort ganz wohl zu fühlen.Jetzt sagen Sie bloß, Sie wollen bestreiten, dass das Wahlprogramm zu 100%, wenn man mal vom Parteinamen absieht, dem Entwurf gleicht, welches Sie vor Ihrem aus der KDU der KDU als KDU-Wahlprogramm vorgestellt haben. - Das wird ja immer besser.

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Original von SRM
Wie? Und was wollen Sie zeigen?
Ich weiß nicht, ob Sie mit dem Konzept einer Einleitung vertraut sind. Wenn ja, wissen Sie, dass das als Vorgriff auf den Inhalt des Wahlprogramms zu verstehen ist; wenn nicht, empfehle ich Wikipedia.ZitatAnstatt eine Integration der Verwaltung zu schaffen, geht die URL den Weg der Insellösungen. Das ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es gibt bereits einen MN-Marktplatz, in dem sich auch Firmen präsentieren können.
Sie haben da etwas missverstanden. Die URL strebt eine Präsentationsplattform an; das hat aber nichts mit "Verwaltung" zu tun.ZitatWie und was?
Ich verstehe die Frage nicht.ZitatWie und was?
Ich verstehe auch diese Frage nicht. In Ihrer Aggression scheinen Sie die Verben verlernt zu haben.Zitat
Wie?
Auch hier: Ich verstehe Ihre Frage nicht. Wenn Sie Fragen zu diesem Konzept haben, bitte ich darum, diese präzise und verständlich zu stellen. Ansonsten wirkt es, als sollte Ihr Beitrag nur möglichst lang werden (ein Verdacht, den Sie natürlich weit von sich weisen würden).ZitatAber dann keine Eingriffe in die Unionsländer? Das ist der blanke Hohn.
Der blanke Hohn ist, dass einige lieber ihre Zwei-Personen-Länder erhalten wollen als die Demokratische Union als Ganzes. Blanker Hohn ist es auch, wenn die FLA den Markenkern der Demokratischen Union wegen der Landesinteressen Ihres Spitzenkandidaten (dem seine Inselpräsidentenrolle wohl zu langweilig geworden ist) opfert.ZitatWoher wollen Sie das wissen? Diese ist bisher nicht eingeführt.
Ich schaue Weltnachrichten. Nennen Sie mir einen Grund, warum sie hier besser funktionieren sollte als beispielsweise in einem Staat mit mehr Programmiertalent (Gran Novara), mehr Bevölkerung (Astor) oder mehr Herzblut (dem EcoSim-Mutterland Albernia, wo man das System gerade abschafft).Ich glaube, damit habe ich Ihre Fragen erwischt.
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Original von Franz Sperling
Jetzt sagen Sie bloß, Sie wollen bestreiten, dass das Wahlprogramm zu 100%, wenn man mal vom Parteinamen absieht, dem Entwurf gleicht, welches Sie vor Ihrem aus der KDU der KDU als KDU-Wahlprogramm vorgestellt haben. - Das wird ja immer besser.
Ja. Ich könnte Ihnen sogar die entsprechenden Passagen aufzeigen.Offenbar haben Sie beide Programme nur oberflächlich gelesen. Wenn Sie aber, lieber Herr Sperling, im Unionsparlament so aktiv wären wie als Wahlkämpfer, dann müssten wir diese Debatte gar nicht führen. Dann hätte ich die KDU nämlich nicht verlassen.
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Original von SRM
Ich muss übrigens anmerken, dass ich für die FLA eine größere programmatische Schnittmenge mit der KDU sehe, als mit der URL.Nachtigall ick hör Dir trapsen! Da wittert jemand das Kanzleramt. Sind die WI so schnell vergessen?
ZitatOriginal von Tony Gold
[...]die Reformliste [...] nennt sich überparteilich obwohl die Kandidaten Mitglieder keiner Partei sind und widerspricht sich überdies in ihrem Wahlprogramm? Klingt nach ganz großem Kino
Herr Gold, ich weiß natürlich, daß Sie eine Auszeit aus der Unionspolitik nehmen mußten - deswegen wird Ihnen auch entgangen sein, daß die URL tatsächlich überparteilich ist. Wir vereinen auf unserer Liste Mitglieder der CSP, der SPDU sowie parteilose Kandidaten. Die URL ist damit tatsächlich überparteilich.
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Zitat
Original von Lord Macshire
Ist das nicht ein Widerspruch? Indem man Wahlprogramme zur Pflicht machen will, erhöht man doch den bürokratischen Aufwand nur und verringert ihn nicht wie man vollmundig verspricht.
Außerdem wo bleibt denn die Freiheit des politischen Wettbewerbs? Ich bin mitnichten kein Freund davon, bei jeder Kleinigkeit die Parole der Freiheit zu schwingen, aber was soll es bringen, allen Listen vorzuschreiben, ein ausgefeiltes Programm vorzustellen? Will man am Ende gar noch vorschreiben wie so ein Programm zu präsentieren ist, ob akkustisch oder visuell, als Video oder Word-Dokument mit 1,5facher Zeilenabstand, Times New Roman, Schriftgröße 12pt, 10cm Rand, maximal 250 Wörter, oder man geht weiter und schreibt vor, was im Programm zu stehen hat. Nein, das ist doch albern. Wenn eine Liste absichtlich kein Programm aufstellen will, dann ist es ihr Recht dies im politischen Wettbewerb zu tun und anders für ihre Ideen zu werben. -
Da sehe ich keinen Widerspruch. Der Wähler hat einen Anspruch zu erfahren, was ihn nach der Wahl erwartet - ebenso kann er daran messen, was die Wahllisten tatsächlich erreicht und erfüllt haben und was nicht. Es dient dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit.
Katista ist da ein gutes Vorbild.
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